Pressemitteilung / 11. November 2003
Nick Skelton
Großbritannien
Geb.: 30. Dezember 1957
Größte sportliche Erfolge
1982
Bronzemedaille (Mannschaft)
Weltmeisterschaft in Dublin
1985
Mannschafts-Europameister
in Dinard
Sieger Großer
Preis CSIO Calgary
Sieger Großer
Preis CSIO Dublin
Sieger Großer
Preis CSIO Hickstead
1986
Silbermedaille (Mannschaft)
Weltmeisterschaft in Aachen
Bronzemedaille (Einzel)
Weltmeisterschaft in Aachen
1987
Mannschafts-Europameister
in St. Gallen
Bronzemedaille (Einzelwertung)
Europameisterschaft in St. Gallen
Sieger Großer
Preis CHIO Aachen
1988
Sieger Großer
Preis CHIO Aachen
Sieger Großer
Preis CSIO Dublin
1989
Mannschafts-Europameister
in Rotterdam
1990
Bronzemedaille (Mannschaft)
Weltmeisterschaft in Stockholm
Sieger Großer
Preis CSIO Dublin
Sieger Großer
Preis CSIO Hickstead
1991
Silbermedaille (Mannschaft)
Europameisterschaft in La Baule
1993
Silbermedaille (Mannschaft)
Europameisterschaft in Gijon
Sieger Großer
Preis CSIO Calgary
1995
Weltcupsieger in Göteborg
Silbermedaille (Mannschaft)
Europameisterschaft in St. Gallen
Sieger Großer
Preis STUTTGART GERMAN MASTERS
1996
Sieger Großer
Preis CSIO Gijon
1997
Sieger Großer
Preis CSIO Lissabon
1998
Bronzemedaille (Mannschaft)
Weltmeisterschaft in Rom
Sieger Großer
Preis CSIO Calgary
2003
Sieger Großer
Preis in Leeuwarden
Sieger Preis der Nationen
CSIO Hickstead
Zweiter Platz Preis
der Nationen CSIO Calgary
Zweiter Platz Preis
der Nationen CSIO Dublin
Es ist die Geschichte eines großen Sportlers und eines kaum für möglich gehaltenen Comebacks. Bei einem Sturz im September 2000 hatte sich der Brite Nick Skelton, einer der erfolgreichsten Springreiter überhaupt, schwer an der Halswirbelsäule verletzt. Monatelang mussten die gebrochenen Wirbel mit einem Metallgestell fixiert werden. Eine lange Leidenszeit, an die sich das niederschmetternde Urteil der Ärzte anschloss: Nick Skelton würde nie wieder reiten können, zu groß sei die Gefahr fataler Folgeschäden, ein weiterer Sturz sei lebensgefährlich.
Doch 18 Monate später brachte eine erneute Untersuchung durch zwei europäische Top-Chirurgen die überraschende Wende. Das gerissene Halteband war wieder zusammengewachsen, abgetrennte Knochenstücke hatten sich wieder an ihren Platz geschoben. "Es ist einfach erstaunlich, wie der Körper sich selbst heilen kann, wenn man ihm genügend Zeit dafür lässt", sagt Nick Skelton, der nun wieder an die großen Erfolge seiner Karriere anknüpfen möchte. "Mit Arko habe ich gute Chancen, an den Olympischen Spielen in Athen teilzunehmen, das ist mein Ziel", erklärt der Brite auf seiner Internet-Seite.
Seinen ersten großen Titel gewann Nick Skelton bereits im Jahr 1975, als er auf Okay die Europameisterschaft der Junioren für sich entschied. Und auch in der Eliteklasse blieb er wenige Jahre später bei kontinentalen Championaten erfolgreich. Sieben EM-Medaillen, darunter drei Mannschafts-Titel, sicherte er sich zwischen 1985 und 1995. Fünf Medaillen bei Weltmeisterschaften zeugen ebenfalls davon, dass der Brite sich auch den schwersten Herausforderungen meist erfolgreich stellte. Der größten Erfolg seiner Karriere gelang Nick Skelton im Jahr 1995, als er in Göteborg die gesamte Weltelite hinter sich ließ und Weltcupsieger wurde.
Zahllose Siege in renommierten
Großen Preisen wie in Aachen, Calgary, Dublin, Hickstead und bei
den STUTTGART GERMAN MASTERS stehen in der Erfolgsbilanz von Nick Skelton
ebenfalls zu Buche. Dass er auf dem besten Wege ist, zu dieser Form zurückzufinden,
stellte der 45-Jährige 2003 bereits mehrfach unter Beweis. Mit dem
Sieg im Großen Preis von Leeuwarden, oder dem Erfolg mit der britischen
Equipe im Preis der Nationen in Hickstead ließ er keinen Zweifel
daran, dass mit ihm wieder zu rechnen ist.